Protest im Abaton Kino

Wir sind froh, dass etwa 150 Studierende und Demonstranten ins Abaton Kino gekommen sind, um sich gegen den rassistischen Imagefilm des Asta auszusprechen.
Verschiedene Gruppierungen an der Uni haben im Vorfeld der Filmvorführung gegen diesen Film mobilisiert. Teile unserem Orga-Kreis des „AMR-Wochenende“, Anti(ra)²dio, Fachschaftsrat Erziehungswissenschaft, GEW-Studis , Liste LINKS, harte zeiten – junge sozialisten, der braune mob e.v., und das Black Student Network und im Studierendenparlament wurde von der Opposition der Antrag „Rassismus ist kein Werbegag“ gestellt.

Hinter dem rassistischen Film steckt der Asta der Uni Hamburg und damit folgende Hochschulgruppen: die Jusos (die Hochschulgruppe der SPD), die Liberalen, die Geisteswissenschaftliche-Liste, die Jura-Liste, die EPB-Liste und die WiWi-Liste. Wir raten davon ab, eine dieser Listen bei den nächsten Wahlen des Studierendenparlaments zu wählen, da sie keine politische Arbeit leisten und wir niemanden im Asta sitzen haben wollen, der nichts verwerfliches an der Reprodutkion von Steorotypen innerhalb universitärer Strukturen findet. Wir schließen uns der Meinung des Black Students Networks an, der im Kinosaal u.a. verlauten ließ: „Wir fühlen uns durch diesen Asta NICHT repräsentiert!“

Nachdem uns der Programmdirektor des Abatons Matthias Elwardt verboten hat, im Kinosaal vor Filmbeginn den Film zu kommentieren, mussten wir uns dieses Recht nehmen, da bereits die Pressemitteilung des Asta zu dem Film und die Fotos dazu eindeutig rassistisch sind.

Fazit des Abends: Der Asta und sein „Kulturbeauftragter“ Timo Hempel zeigen sich uneinsichtig, weisen Vorwürfe des Rassismus zurück. Unterstellen uns, den Gegnern des Films, dass wir diesen Film bewusst missverstehen WOLLEN. Der Asta hat am Ende des Abends nicht verstanden, dass dieser Film nicht misszuverstehen ist! Zu deutlich sind die sexistischen und rassistischen Klischees, die im Film nicht aufgelöst werden.

Da der Asta, als universitäres Gremium, nicht erkennt, dass wir innerhalb rassistischer Strukturen leben, die der Asta mit diesem Film stark forciert, müssen wir weiterhin die TrägerInnen von Rassismen entlarven und kennzeichnen. Nur so, können wir gegen Rassismus vorgehen.

Das berichten andere von der Filmvorführung des Asta im Abaton:

Black Students Network

Der Blog mit Neuigkeiten aus dem Studierendenparlament mit zwei Beiträgen: Stupanews und hier

Indymedia

LINKE.SDS

GEW-Studis

Erklärung der AG Queer Studies

Eine dreiteilige Videodokumentation des Abends findet Ihr auf youtube, inklusive des viel besprochenen Films (Teil 2)
Teil 1 Teil 2 Teil 3

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11 Antworten auf „Protest im Abaton Kino“


  1. 1 Balou 07. Februar 2011 um 5:51 Uhr

    Es tut mir Leid, aber mit diesem Artikel kann kein Mensch etwas anfangen!

    Zunächst fehlt eine Quellenangabe. Ich hätte zu gerne gewust, um welchen Film es sich handelt. Tüpisch linke Schlagwörter wie Rassismus und Sexismus helfen hier überhaupt nicht weiter.

    Erwartet Ihr ernsthaft, dass Mensch Euch hier einfach blind vertraut? Es bleibt Euch zu wünschen, dass Ihr mit Eurer Kritik am Film Recht habt. Bewerten kann das allerdings leider kein außenstehender.

    Auch die Argumentation war eher schwach. Da argumentieren plötzlich Linke mit den Worten, die ich zu meiner Astazeit vom RCDS gehört habe: „Vertretung für alle Studenten…“
    Wenn Ihr Euch so klar in Eurem Urteil seid, Warum wird der Name des Films nicht veröffentlicht? Warum wird auf Eurer Webseite ein Zusammenhang zwischen dem Islam und dem Film hergestellt, der nach Aussage von vertrauenswürdigen Menschen gar nicht besteht?

    Da wirft sich mir unweigerlich die Frage nach dem eigentlichen Ziel der Aktion im Kino auf.

    Schade, dass man als überzeugter Linker mit solchen Fragen allein gelassen wird.

  2. 2 Administrator 07. Februar 2011 um 13:30 Uhr

    Lieber Balou, der früher Mal beim RCDS (Ring Christlich-Demokratischer Studenten) war,

    vermutlich hast Du den Artikel nicht bis zum Schluss gelesen und auch nicht auf die Links geklickt. Direkt im ersten Satz ist ein Link zu unserer Info zu dem Film. Da muss man nur auch mal drauf klicken. Die Links sind blau und heben sich vom restlichen Text ab. Auf den Link, der zum 2. youtube video führt, kannst Du den Film sehen. Unter den anderen beiden youtube Links sieht man den GANZEN Abend im Abaton von Anfang bis Ende dokumentiert. Was will man mehr? Deswegen kann von „blindem Vertrauen“ nicht mal ANSTATZWEISE die Rede und auch Leute die nicht dabei waren, können sich ein Bild machen.
    Ich muss Dich des Weiteren auch korrigieren: Es wird kein Zusammenhang zwischen Islam und dem Film hergestellt, sondern zwischen RASSISMUS und dem Film.
    Wir wissen nicht wer Deine „vertrauenswürdigen Quellen“ sind, aber unsere Quelle ist der gesunde Menschenverstand. Denn in diesem Film des Asta, der sich damit selbst als „Vertretung aller Studerender“ inszeniert, werden eindeutig rassistische und sexistische Klischees bedient, die nicht aufgelöst werden und daher auch nicht satirisch sind. Und leider ist der Film noch viel schlimmer als der Pressetext, der vorher rausgegebn wurde.
    Ziel einer solchen Aktion ist es zu zeigen, dass wir solche Verbreitung von Rassismen nicht hinnehmen und unkommentiert lassen.
    So, jetzt fühlst Du Dich hoffentlich nicht mehr alleingelassen mit Deinen Fragen :)

    LG

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